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Tirol: Rundgemälde soll auf den Bergisel
09/06/2008

"profil": Bundesdenkmalamt kündigt Veto gegen Umsiedlung des Rundgemäldes an

"profil": Bundesdenkmal- amt kündigt Veto an

Das Bundesdenkmalamt hat zwei Gutachten in Auftrag gegeben, die sich beide gegen die Übersiedlung des Rundgemäldes aus dem Jahr 1896 aussprechen. "Ich kann nicht erkennen, warum man das Panorama von dem eigens dafür errichteten Gebäude trennen sollte", erklärt der Münchner Gutachter Erwin Emmerling gegenüber "profil". "Ein Altarbild gehört ja auch in die dafür errichtete Kirche. Das Rundgemälde ist in einem sehr guten Zustand und der Bau mit geringen finanziellen Mitteln problemlos zu sanieren. Das Rundgemälde kann noch Jahrzehnte dort bleiben."

"Das Land hat vier Wochen Zeit, auf die Gutachten zu antworten", erklärt Generalkonservatorin Eva-Maria Höhle. "Werden die Argumente nicht schlüssig entkräftet, wird das Bundesdenkmalamt einen negativen Bescheid erteilen."

Ein negativer Bescheid würde den Bau des Bergisel-Museums ernsthaft gefährden. "Das Museum braucht das Rundgemälde, es ist zentraler Bestandteil des Konzept", erklärt Tirols Kulturlandesrätin Beate Palfrader und wundert sich über die Vorgangsweise des Denkmalamtes: Noch im Februar 2007 habe sich dessen Präsidium grundsätzlich positiv zu dem Projekt geäußert. "Außerdem hat der Bund eine Subvention in der Höhe von vier Millionen Euro zugesagt."

Mehr zur Story lesen Sie im "profil" Nr. 37.

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