"profil": Dienstwagen-Affäre bei Flughafen Wien: Ex-Vorstand nutzt Firmenauto privat

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, darf der Ex-Vorstand der börsenotierten Flughafen Wien AG, Christian Domany, seinen Dienstwagen auch Monate nach dem Abgang privat nutzen. Domany musste sein Vorstandsmandat mit 28. Februar zurücklegen, nachdem ihm die Hauptverantwortung für das Skylink-Debakel angelastet wurde. Sein Dienstvertrag wurde aber nicht aufgelöst und läuft noch bis 30. September. "Herrn Magister Domany steht die Nutzung seines Dienstwagens bis zum Vertragsende zu", bestätigt das Flughafen-Management in einer profil übermittelten Stellungnahme.

Dazu erhält Domany, wie von "profil" bereits berichtet, weiterhin sein Grundgehalt von monatlich rund 21.100 Euro brutto, für sieben Monate also insgesamt rund 148.000 Euro vor Steuern.

Da Domany den Wagen, einen Mercedes-Benz der R-Klasse, nicht retourniert hat, muss der Flughafen nun ein Ersatzfahrzeug für Nachfolger Ernest Gabmann anschaffen. Dieser war bisher in einem angemieteten Audi A6 unterwegs, jetzt steht der Ankauf eines VW Phaeton im Raum. Für Direktions-Fahrzeuge gilt beim Flughafen eine Budgetobergrenze von 80.000 Euro. "Beim Ankauf eines Dienstwagens hat er (Gabmann, Anm.) ersucht, nach einem jungen Gebrauchtwagen Ausschau zu halten. Ihm wurden ein VW Phaeton zum Gebrauchtpreis von 77.000 Euro sowie der Ankauf des Mietwagens angeboten. Beide Varianten sind in Prüfung", so der Flughafen gegenüber "profil".

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