Regierung schönt ihre Budgetzahlen: Weitaus höhere Ausgaben als angegeben

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, belegt eine Studie des ehemaligen Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes Helmut Kramer (im Auftrag des managmentclubs), dass Österreich bis 2035 für Gesundheit, Pflege, Pensionen, Bildung und Klimaschutz weit mehr Geld ausgeben wird als heute prognostiziert. 2035 werden die Ausgaben gemessen am BIP um sechs Prozentpunkte höher liegen als von der Regierung gegenüber der EU angegeben. Auf das BIP 2009 umgelegt, wären dies in Summe 24 Milliarden Euro.

Das von Österreich nach Brüssel gemeldete Defizit wird auch höher liegen als vom Finanzministerium erwartet. Laut jüngsten, offiziellen OECD-Prognosen wird sich Österreich noch 2017 mit einer Staatsverschuldung von 84% herumschlagen müssen (die unveröffentlichten Zahlen gingen von 98% aus). Die EU-Kommission skizziert in einer Risiko-Analyse vom Juli, dass die Verschuldung des heimischen Budgets im Jahr 2035 sogar an der 140-Prozent Marke kratzen könnte.

Lesen Sie mehr dazu im aktuellen profil 39/2009!