Rosalind Franklin wäre heute 93 Jahre alt geworden

Die Röntgenanalysen von DNA-Molekülen, die die Biochemikerin Rosalind Franklin anfertigte, inspirierten James Watson und Francis Crick zu der Erkenntnis, dass DNA die Gestalt einer Doppelhelix haben muss. Heute würde Franklin, „Heldin der Forschung”, ihren 93. Geburtstag feiern. Google widmet der Forscherin ein Google Doodle.

Im Zusammenhang mit der DNA-Entdeckung darf Rosalind Elsie Franklin, eine oft an den Rand gedrängte Schlüsselfigur, nicht vergessen werden. Bereits 1953 erwähnte die englische Biochemikerin Franklin in ihren Notizen laut einer Biografin die Erbsubstanz als Struktur aus zwei Ketten.

„Heldin der Forschung”
Zwei Wochen nach Franklins Röntgenversuchen bauten James Watson und Francis Crick am Cavendish Laboratory in Cambridge ihr bis heute gefeiertes DNA-Modell.

Dieser Durchbruch ist nach weit verbreiteter Ansicht nicht ohne die bis dahin unveröffentlichten Untersuchungen von Franklin zu erklären. Sie starb 1958 im Alter von 38 Jahren an Krebs und gilt als "Heldin der Forschung, über die nicht mehr gesprochen wird".

(APA/Red)