Rosenkrieg

Die politische Scheidung des einstigen Traumpaares Hans-Peter Martin und Karin Resetarits verläuft leider nicht völlig friktionsfrei.

Martin: Meine Partei, mein Erfolg, mein Geld. So einfach isch das.
Resetarits: Aha. Und i hab also gar nix gmacht.
Martin: Doch. Ein Restaurant auf. Aber sonscht kann i mi an nix erinnern.
Resetarits: Vielleicht hättst es aufzeichnen sollen. Du musst ja jetzt genug Equipment haben, denn für neue Sakkos hast die halbe Mille ja wohl kaum ausgeben.
Martin: Die halbe Mille geht in den Fonds.
Resetarits: Den zur Förderung analfixierter Alemannen?
Martin: Schleich dich zu deinen Liberalen, du Kuh!
Resetarits: Gib mir zuerst, was mir zusteht!
Martin: Tut mir leid, aber ich lehne Gewalt grundsätzlich ab.
Resetarits: Aber hallo! Ein Witz! Hast den aus der „Krone“, wie alles andere?
Martin: Und wennscht eine Subvention für die Firma von deinem Lebensgefährten brauchscht, dann such doch um den Hilflosenzuschuss an.
Resetarits: Warum um alles in der Welt hab i mi nur mit einem Ungustl mit Caesarenwahn einglassen?
Martin: Warum um alles in der Welt hab i ein abgehalftertes Kultur-Pin-up an mi heranglassen?
Resetarits: Weißt, i hab ja wirklich glaubt, mir zwei könnten was bewegen. Die EU irgendwie verbessern.
Martin: Na ja, dadurch, dass du keine einzige Parlamentsrede gehalten hascht, isch sie zumindescht nicht schlechter gworden.
Resetarits: Und dir muss ma eines lassen. Du ziehst dei Motto eisern durch.
Martin: Welches Motto?
Resetarits: Außer Spesen nix gewesen.