Sonderangebot

Falls sein Irak-Verein wirklich Öl von Saddam erhalten hätte, würde Ewald Stadler also „das Geld auf den Tisch legen und die FPÖ übernehmen“. Aber vielleicht findet sich ja auch ein anderer Käufer.

Haubner: Du, das is ja wirklich lieb von dir, dass du uns deine Pokemon-Sammlung und die orandschene Hälfte von dein Twinni geben willst. Aber du bist ja no viel zu jung für an Parteichef. Ruf wieder an, wennst amal a Jugendkonto mit Überziehungsrahmen hast, gell? Baba!
Haider: De Angebote wern ja immer besser.
Haubner: Des war der Sohn von der Rosenkranz. Der vorletzte, glaub i.
Haider: Schaut so aus, als tät ma de Partei net anbringan.
Haubner: Was is jetzt mit dem Mölzer?
Haider: Des wird a nix. Den Kredit, den er si leisten könnt, wollt er net.
Haubner: Wieso net?
Haider: Der wär in Fremdwährung gwesen.
Haubner: Der Gudenus wollt sein Gebrauchtwagen als Anzahlung hergeben und de Partei nur leasen, der Strache wollt in Kronen zahlen …
Haider: Tschechischen? Schwedischen?
Haubner: Jacket-Kronen.
(Das Telefon läutet.)
Haubner: Guten Tag, hier FPÖ – billiger is nix so schnö.
Haider: Vielleicht sollt ma an dem Slogan no arbeiten.
Haubner: Pscht! Was kann i für Sie tun? Jaa, das is richtig. Des will i meinen, dass des günstig is. Und Sie hätten … Echt? In bar? Na dann samma uns ja auch scho einig! Wenn Sie mir nur Ihren Namen buchstabieren, den hab i net genau verstanden. Schule-Übel-Siegfried-Siegfried-Emil-Ludwig … Äh, Moment. Jörg, was mach ma jetzt?
Haider: Na ja. Ghört eigentlich eh scho eam.