SPÖ verliert leicht, FPÖ gewinnt dazu:
Josef Pröll holt bei der Kanzlerfrage auf

Wären am nächsten Sonntag Nationalratswahlen, würden laut einer vom Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage 34% der Österreicher die SPÖ wählen - bei der Befragung vor einem Monat waren es noch 35% gewesen. Der ÖVP würden unverändert 28% ihre Stimme geben. Die FPÖ gewinnt dazu und würde von 17% gewählt werden (zuletzt 16%). Die Grünen kämen abermals auf 11% und beim BZÖ würden noch immer 9% ihr Kreuz setzen.

Bei der Möglichkeit den Kanzler direkt zu wählen, würden 26% für Werner Faymann votieren - bei der letzten Befragung im November waren es 27% gewesen. Josef Pröll gewinnt drei Prozentpunkte dazu und kommt auf 23%. Auch Heinz-Christian Strache kann Gewinne verzeichnen: Ihn wollen derzeit 13% auf dem Kanzlerstuhl sehen (zuletzt 10%). Für Eva Glawischnig würden nur mehr 6% votieren (zuletzt 8%).

Der überwiegende Teil der Österreicher, 59%, traut der neuen Regierung zu, das Land sicher durch die Wirtschaftskrise zu führen. 38% zweifeln an dieser Fähigkeit. Die Hälfte der Österreicher glaubt außerdem daran, dass die Harmonie der neuen großen Koalition anhalten wird, 47% befürchten, dass es damit bald wieder vorbei ist.

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen profil 51/2008.