Staatsanwaltschaft Wien gegen Julius Meinl V.: Verdacht des Betruges und der Untreue

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Wien am 23. November bei Gericht Vorerhebungen gegen Bankier Julius Meinl V. wegen des Verdachts des Betrugs und der Untreue in Zusammenhang mit den Vorgängen bei der börsenotierten Immobiliengesellschaft Meinl European Land beantragt.

"Ich kann bestätigen, dass wir einen entsprechenden Antrag bei Gericht eingebracht haben", so Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien. Die richterliche Genehmigung, ein reiner Formalakt, dürfte laut "profil" bis Mitte Dezember vorliegen. Die Anklagebehörde will auf diesem Wege zunächst Einsicht in die Akten von Finanzmarktaufsicht und Nationalbank erlangen und anschließend allfällige weitere Verfahrensschritte beschließen. Von einer Einstellung bis zur Anklageerhebung sei "alles möglich", so Jarosch weiter. Julius Meinl V., für den die Unschuldsvermutung gilt, wollte dies gegenüber "profil" nicht kommentieren.

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