Strenge Auflagen für Banken-Staatshilfen: Chefs müssen auf Erfolgsprämien verzichten

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner neuen Ausgabe berichtet, knüpft die Republik Österreich die Gewährung von Staatshilfen zugunsten des Kreditsektors nun doch an strengere Auflagen als bisher angenommen. Bankmanager, die Gelder beanspruchen, müssen im ersten Jahr auf jegliche Erfolgsprämien aus ihren Vorstandsverträgen verzichten. Danach dürfen Boni nur dann ausbezahlt werden, wenn das jeweilige Kreditinstitut substanziell schwarze Zahlen schreibt und seinen Verpflichtungen gegenüber der Republik voll nachkommt. Banken, die sich nicht daran halten, müssen mit Geldstrafen von einem Prozent des jeweils gewährten Kapitals rechnen.

Der Vorstand der Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank - sie hat Ende 2008 900 Millionen Euro Partizipationskapital aufgenommen - hat bereits auf erfolgsabhängige Zuwendungen verzichtet. Auch Erste Bank und Volksbanken-Gruppe schütten für 2008 keine Prämien aus, obwohl die Staatshilfen erst in den kommenden Wochen fließen sollen.

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