Gekommen, um zu töten

Bombenattentate, Massaker, Foltermorde: Die Gräuel­taten in Syrien sind nur Vorboten eines viel schlimmeren Gemetzels. profil ­berichtet aus einem Land, das an der Kippe vom ­Bürger- zum Religionskrieg steht.

Es gibt die Hölle auf Erden, und ihr Tor liegt zwischen den Wracks von zwei Autobussen: Die Fahrzeuge, grün das eine, weiß das andere, blockieren die Fahrbahn der al-Thawra-Straße in Qudssaya, einem Vorort von Damaskus. Ihre aufgerissenen Seitenwände bilden eine Art Durchlass, der sich am Ende leicht verengt. Was sich dahinter verbirgt, ist anfangs noch nicht zu sehen. Eine aufgeregte Menschenmenge drängt nach vorn: Schreie sind zu hören. Zwei, drei Meter weiter: Unter den Sohlen knirscht zersplittertes Glas. Am Fahrerhaus vorbei: beißender Gestank nach verbranntem Kunststoff. Und dann der erste Blick auf den Schauplatz des Anschlags ...

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