Umfrage: ÖVP legt zu, FPÖ bleibt schwach

Das Stimmungsklima zu Jahresbeginn: Die Regierung erholt sich etwas. Die Stars der Saison heißen Fischer, Pröll und Van der Bellen.

Die SPÖ liegt zwar noch an der Spitze, aber die ÖVP hat gegenüber Herbst leicht aufgeholt. Das zeigen die Ergebnisse der im Auftrag von profil durchgeführten Jänner-Umfrage des ISMA-Instituts.

Demnach liegen die Sozialdemokraten derzeit knapp unter der 40-Prozent-Marke, gefolgt von der ÖVP, die bei 38 Prozent hält. Die Grünen kämen auf rund 13 Prozent, die FPÖ bleibt knapp unter zehn Prozent.

Freuen kann sich die SPÖ über die Popularität ihres Präsidentschafts-Spitzenkandidaten: Heinz Fischer ist im Moment der beliebteste Politiker Österreichs. Nur sein Beinahe-Gegenkandidat, der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll, und Grünen-Chef Alexander Van der Bellen kommen Fischer nahe.

Bemerkenswert ist das Abschneiden von Vizekanzler Hubert Gorbach. Obwohl seine Partei, die FPÖ, weiter schwächelt, haben 52 Prozent der Österreicher von ihm eine gute Meinung. Damit liegt er in der Beliebtheitsskala deutlich vor Kanzler Wolfgang Schüssel, aber auch besser als SPÖ-Obmann Alfred Gusenbauer.
Bei einer Kanzler-Direktwahl hätte Schüssel aber weiterhin die Nase vorn.

Finanzminister Karl-Heinz Grasser rutscht in der Sympathieskala weiter ab. Hatten vor den Nationalratswahlen von 2002 noch 75 Prozent der Befragten von Grasser eine „gute Meinung“, sind es jetzt nur noch 47 Prozent.