Umweltdachverband zeigt Voestalpine an

Der Umweltdachverband zeigte die Voestalpine vergangene Woche bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft an.

Es bestehe der Verdacht auf Hinterziehung der Altlastenbeiträge für Schlacke, die bei der Stahlproduktion anfällt: „Wir vermuten, dass für die rund 450.000 Tonnen Schlacke, die jährlich auf den Werkshalden gelagert werden, zu Unrecht keine Beiträge bezahlt wurden.“ Dem Staat seien dadurch in den vergangenen fünf Jahren über 40 Millionen Euro an Steuereinnahmen entgangen, sagt Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbands. Jährlich kämen zehn Millionen Euro dazu. Voest-Sprecher Peter Felsbach wollte vergangene Woche nicht genauer Stellung nehmen, wies aber „alle Vorwürfe von ‚Abgabenhinterziehung‘ generell zurück“.