Verdacht auf Anlagebetrug bei Eurofinanz:
Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gegen die Unternehmensberatung Eurofinanz wegen mutmaßlichen Anlagebetrugs. Das Unternehmen soll so genannte atypisch stille Beteiligungen als Anlageform vertrieben haben. Dem Vernehmen nach sollen Anleger um 28 Millionen Euro geschädigt worden sein. Geschäftsführer Oliver Luckinger wurde wegen des Verdachtes auf Anlagebetrug in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt auf profil-Anfrage bestätigt.

Neben Luckinger wurden auch ein Verdächtiger in Deutschland und der ehemalige Eurofinanz-Geschäftsführer Horst Tietze festgenommen. Tietze erlangte Anfang der achtziger Jahre als Geschäftführer der kollabierten burgenländischen Wohnbaugenossenschaft Ost (WBO) einschlägige Bekanntheit. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Bei Eurofinanz wollte niemand zu diesen Vorwürfen Stellung nehmen.

Lesen Sie mehr dazu im aktuellen profil 28/09!