Was wird aus Maria Fekter?

Wird Maria Fekter der nächsten Bundesregierung angehören? In welcher Funktion? Oder wird sie andernorts versorgt? Es deutet jedenfalls einiges darauf hin, dass Fekter das Finanzressort abgeben wird müssen. Und das ist dann doch irgendwie schade.

Selten noch hatten Steuer- und Finanzpolitik eine lautere Stimme . Auch wenn nicht immer restlos klar war, was genau sie eigentlich meinte - Fekter hat uns kostbare Momente geschenkt.

"Er hat erzählt, dass er Nierensteine hat und direkt aus dem Krankenhaus kommt, enorme Schmerzen hat. Das erscheint mir mit ein Grund, warum er heftig reagiert hat."

Fekter sinniert im "Standard“ über den Gesundheitszustand von Jean-Claude Juncker, April 2012

"Ich bin als blond, blauäugig aus der Provinz abgestempelt nach Wien gekommen. Und jetzt sitze ich als Finanzministerin da."

Maria Fekter über Maria Fekter im "Standard“, April 2012

"Ich bin wahrnehmbar."

Maria Fekter über Maria Fekter, ORF-Report, Juni 2011

"Ist Österreich pleite? Nein, Österreich ist nicht pleite. In Österreich ist fünfmal so viel Vermögen vorhanden, als der Staat Schulden hat."

Fekter löst im Parlament das Staatsschuldenproblem, November 2011

"Finance ist etwas anderes als die Kieberei."

Fekter bei Amtsantritt, April 2011

"Das Budget ist wie in einem Fass, und es hat so viele Löcher, dass egal ist, wie viel man oben hineinschüttet, man muss zuerst die Löcher abdichten, und die Löcher sind die Strukturprobleme."

Fekter erklärt WU-Studenten das Budget, November 2011

"Obwohl wir in einem lebenswerten Land leben, haben wir lauter invalide Pensionisten."

Fekter erklärt WU-Studenten das Problem der Frühpensionen, November 2011


"Die Zeit, die wir uns gegeben haben, ist shortly. Und auf Ihre Frage, was das heißt, sage ich Ihnen: Shortly, without von delay."

Fekter erklärt Journalisten die Griechenland-Hilfen, März 2012

"Weniger, einfacher, leistungsgerecht. Und was einem dieser drei Kriterien nicht entspricht, kann wahrscheinlich meinen Schreibtisch nicht passieren."

Fekter erklärt ihre Steuerpolitik, April 2011

"Wir bauen gerade enorme Feindbilder in Europa auf, gegen die Banker, gegen die Reichen, gegen die Vermögenden. So etwas hatten wir schon einmal. Damals war’s dann verbrämt gegen die Juden, aber gemeint waren damals ähnliche Gruppierungen."

Was Fekter damit meinte, weiß nur sie. ORF, März 2012

(Red)

+++ Staatsschulden und Budget: Die Sprechblasen der Maria Fekter +++