NSA-Skandal: Snowden hat auch in Österreich Asyl beantragt

WikiLeaks - NSA-Skandal: Snowden hat auch in Österreich Asyl beantragt

Whistleblower Edward Snowden bemüht sich auch in Österreich um politisches Asyl. Laut Innenministerin Mikl-Leitner wurde der Antrag Montag bei der österreichischen Botschaft in Moskau eingebracht. Einer von WikiLeaks veröffentlichten Liste zufolge beantragte der 30-jährige Ex-US-Geheimdienstmitarbeiterin in 19 Ländern Asyl als politischer Flüchtling.

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden bemüht sich nach Angaben von WikiLeaks auch in Österreich um politisches Asyl. Einer am Montag von der Enthüllungsplattform veröffentlichten Liste zufolge beantragte der 30-Jährige in Österreich und 18 weiteren Ländern Asyl als politischer Flüchtling - darunter in Russland, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Irland, Norwegen, Polen, der Schweiz und Spanien.

Außerhalb Europas habe sich Snowden neben dem bekannten Antrag auf Asyl in Ecuador auch um Aufnahme in weiteren Ländern bemüht, darunter in China, Bolivien, Brasilien und Kuba.

WikiLeaks zufolge wurden Schreiben mit einem Asylbegehren an Snowdens derzeitigem Aufenthaltsort auf dem Moskauer Flughafen an einen russischen Offiziellen übergeben, der die Schriftstücke an die jeweiligen Botschaften weiterreichen sollte.

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Snowden verzichtet auf Asyl in Russland
Snowden verzichtet nach Kreml-Angaben auf Asyl in Russland . Snowden habe seinen Antrag zurückgezogen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Grund seien die von Präsident Wladimir Putin genannten Asyl-Bedingungen.

Die USA werfen dem 30-Jährigen, der die Spähprogramme der USA und Großbritanniens gegen Verbündete enthüllt hatte, Landesverrat vor und fordern seine Auslieferung.

Link: WikiLeaks.org

(APA/Red)