Zahn um Zahn

Jörg Haider ein Porsche-Abstauber und Heinz-Christian Strache im Privatkonkurs – die beiden freiheitlichen Parteifeinde tragen die Sache wie erwartet in aller Fairness aus.

Haider: Und überhaupt, du Weana Lurch, du: I kann ma wenigstens an Porsche leisten! I geh nämlich net am Zahnfleisch.
Strache: Des werd ma schon no sehen. Wer soll denn di no wählen, du abgetakelte Operettendiva? Der Käfig voller Narren?
Haider: Ha! Und du? „Duell um Wien“ lasst er plakatieren! Strache gegen Häupl – dass i net lach! Der Gfüllte wird si mit dir de Schuach putzen! Wenn er no obeglengt.
Strache: Dafür wird bei Blau gegen Orange klar sein, wer des Original is!
Haider: Du dos Original? Wo du mi kopierst bis ins Letzte? Du räddst jo sogoa so kommisch wä ä! Lass mi im Kraut und imitier den Elvis.
Strache: Des wär fad. Der is ja no toter als du.
Haider: Nach allem, was i geleistet hab, muass i mir so was von an bankrotten Mahlzahnmaurer sicher net sagen lassen.
Strache: Nach allem, was du dir geleistet hast, kannst froh sein, wennst net glei an Mahlzahnmaurer brauchst!
Haider: No a Wort in der Öffentlichkeit über mein Porsche, oba dann!
Strache: No a Wort in der Öffentlichkeit über an Privatkonkurs, oba dann!
Haider: Was dann?
Strache: Dann …, dann sag i, dass net nur dein Porsche, sondern auch a römische Sauna und a strenge Kammer auf Parteikosten gangen san.
Haider: Dann sag i, dass du net nur in Privatkonkurs gangen bist, sondern a no Handtaschln stiehlst und dass dein Hobby Tierquälerei is.
Strache: Des stimmt oba net.
Haider: Deins stimmt a net.
Beide: Wurscht!