Im Keller: Die 10 wichtigsten Metal-Alben 2015

Im Keller: Die 10 besten Metal-Alben 2015

Im Keller: Die 10 wichtigsten Metal-Alben 2015

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Horrendous: Anareta (Dark Descent)

Death Metal aus Philadelphia. Schnell, präzise und absolut tödlich. Das Metal-Album des Jahres.

Tribulation – The Children of the Night (Century Media)

Geboren aus Death-Metal, gefestigt im heart of steel: die Schweden von Tribulation feiern das unerhörteste Heavy-Metal-Album der Saison.

Motörhead: Bad Magic (UDR)

70 Jahre wird Motörhead-Legende Lemmy Kilmister an diesem Heiligabend. Doch Lemmy ist auch auf „Bad Magic“, dem 22. Album der britischen Band, im Vollbesitz von Rock und Roll.

Baroness: Purple (Abraxan Hymns)

Zwischen den Fronten: Vier Jahre nach „Yellow and Green“ feiert Baroness mit dem lila Album die Symbiose von hymnischer Rockmusik und klugem Metal als kongeniales Hochzeitfest.

Ghost: Meliora (Loma Vista)

Teuflisch erfolgreich: Ghost feiert den Popsatanismus zwischen King Diamond und Blue Öyster Cult, dazu meisterliche Pink-Floyd-Songbauschule und jede Menge Stoner-Rock-Reminiszenzen.

Swallow the Sun: Songs from the North I, II & III (Century Media)

Ein Triptychon zwischen Himmel und Hölle: „Songs from the North“ tobt, überrascht, zerstört. Der finnischen Death-Doom eignet sich für jede Lebenslage.

Graveyard: Innocence & Decadence (Nuclear Blast)

Schlaghosen, Oberlippenbärte, Stromgitarren: bei Graveyard aus Schweden geht es um klassischen Hardrock, um Gitarrensoli und euphorische Balladen. Für alle, die die Siebziger verschlafen haben.

Mutoid Man: Bleeder (Sargent House)

Gespielter Vandalismus: die Progressiv-Supergroup Mutoid Man (Converge, Cave In, All Pigs Must Die) wütet zwischen Hardcore und Rock. Komplex, schnell, saugeil.

Panopticum: Autumn Eternal (Bindrune Recordings)

„Unter The Red Cloud“ beginnt mit einem Wolfsgeheul (oder ist es doch ein verstimmtes Banjo?) und endet im Fegefeuer zwischen Black- und Post-Metal.

Deafheaven: New Bermuda (Anti)

Symphonisches Gedröhne und herzzerreißende Gitarren: die Bay-Area-Schmerzformation Deafheaven zeigt auf „New Bermuda“, dass sich Postrock, Black Metal und Shoegaze wunderbar ergänzen.

Philip Dulle

Philip Dulle

1983 in Kärnten geboren. Studium der Politikwissenschaft in Wien. Seit 2009 Redakteur bei profil. Hat ein Herz für Podcasts, Popkultur und Basketball.