Motörhead im Jahr 1988. Auch 2015 noch im Vollbesitz von Rock und Roll.
Motörhead im Jahr 1988. Auch 2015 noch im Vollbesitz von Rock und Roll.

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Im Keller: Die 10 wichtigsten Metal-Alben 2015
12/12/2015

Im Keller: Die 10 besten Metal-Alben 2015

Im Keller: Die 10 wichtigsten Metal-Alben 2015

von Philip Dulle

Horrendous: Anareta (Dark Descent)

Death Metal aus Philadelphia. Schnell, präzise und absolut tödlich. Das Metal-Album des Jahres.

Tribulation – The Children of the Night (Century Media)

Geboren aus Death-Metal, gefestigt im heart of steel: die Schweden von Tribulation feiern das unerhörteste Heavy-Metal-Album der Saison.

Motörhead: Bad Magic (UDR)

70 Jahre wird Motörhead-Legende Lemmy Kilmister an diesem Heiligabend. Doch Lemmy ist auch auf „Bad Magic“, dem 22. Album der britischen Band, im Vollbesitz von Rock und Roll.

Baroness: Purple (Abraxan Hymns)

Zwischen den Fronten: Vier Jahre nach „Yellow and Green“ feiert Baroness mit dem lila Album die Symbiose von hymnischer Rockmusik und klugem Metal als kongeniales Hochzeitfest.

Ghost: Meliora (Loma Vista)

Teuflisch erfolgreich: Ghost feiert den Popsatanismus zwischen King Diamond und Blue Öyster Cult, dazu meisterliche Pink-Floyd-Songbauschule und jede Menge Stoner-Rock-Reminiszenzen.

Swallow the Sun: Songs from the North I, II & III (Century Media)

Ein Triptychon zwischen Himmel und Hölle: „Songs from the North“ tobt, überrascht, zerstört. Der finnischen Death-Doom eignet sich für jede Lebenslage.

Graveyard: Innocence & Decadence (Nuclear Blast)

Schlaghosen, Oberlippenbärte, Stromgitarren: bei Graveyard aus Schweden geht es um klassischen Hardrock, um Gitarrensoli und euphorische Balladen. Für alle, die die Siebziger verschlafen haben.

Mutoid Man: Bleeder (Sargent House)

Gespielter Vandalismus: die Progressiv-Supergroup Mutoid Man (Converge, Cave In, All Pigs Must Die) wütet zwischen Hardcore und Rock. Komplex, schnell, saugeil.

Panopticum: Autumn Eternal (Bindrune Recordings)

„Unter The Red Cloud“ beginnt mit einem Wolfsgeheul (oder ist es doch ein verstimmtes Banjo?) und endet im Fegefeuer zwischen Black- und Post-Metal.

Deafheaven: New Bermuda (Anti)

Symphonisches Gedröhne und herzzerreißende Gitarren: die Bay-Area-Schmerzformation Deafheaven zeigt auf „New Bermuda“, dass sich Postrock, Black Metal und Shoegaze wunderbar ergänzen.

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