"Adoration" von Fabrice du Welz
/slash-Filmfestival in Wien: Zehn Jahre Horror und Fantastik

Slash-Filmfestival in Wien: Zehn Jahre Horror und Fantastik

Zum zehnten Mal findet heuer das "Slash Festival des fantastischen Films“ im Wiener Filmcasino und Metrokino statt.

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Ab dem 19. September feiert das /slash-Filmfestival sein zehnjähriges Bestehen und erforscht mit knapp siebzig Filmen die Vielfalt des fantastischen Films. "An drei Standorten wird ein höllisches Feuerwerk aus Fantastik, Horror und ganz großer Filmkunst gezündet", heißt es in einer Ankündigung. Von Horrorstreifen bis zu familientauglichen Animationsfilmen wird alles vertreten sein.

Mit "The Lodge", dem neuen Film des österreichischen Regieduos Veronika Franz und Severin Fiala, die mit ihrem Spielfilmdebüt "Ich seh Ich seh" internationale Aufmerksamkeit auf sich lenkten, wird am Donnerstag das Festival im Wiener Gartenbaukino eröffnet. In ihrer ersten internationalen Produktion werden auch die Hollywoodstars Richard Armitage und Alicia Silverstone zu sehen sein.

Das elftägige Festival bietet aber noch mehr hochkarätige Filme: So beschließt Musiker und Kultregisseur Rob Zombie mit "3 From Hell" seine Grindhouse-Trilogie, die Thriller-Komödie "Come To Daddy" behandelt mit Elijah Wood und Stephen McHattie das Vater-Sohn-Verhältnis und "Memory - The Origins of Alien" erforscht die Entstehung und Hintergründe des Sci-Fi-Horror-Meilensteins.

"Female Terror": Horrorfilme von Regisseurinnen

Mit dem Programmschwerpunkt "Female Terror" bietet das Festival zusammen mit der Filmwissenschafterin Alison Peirse einen Überblick über Horrorfilme von Regisseurinnen und spannt einen Bogen von der Stummfilmzeit bis heute. Dabei dürfen Klassiker wie Ida Lupinos "The Hitch-Hiker" und "Pet Sematary" von 1989 in der Regie von Mary Lambert nicht fehlen.

Obwohl das Festival wie im vergangenen Jahr nicht nur das Wiener Filmcasino, sondern auch das Metro Kinokulturhaus bespielt, bleibt das Festival seinen Ursprüngen treu: Es wird wieder einen Wettbewerb mit internationaler Jury geben und mit der "Nacht der 1.000 Messer" bietet das Festival von 27. auf 28. September sieben Stunden lang blutige Unterhaltung, Frühstück inklusive.

Auch das Rahmenprogramm bleibt mit vielen Partys, Vorträgen, einer Vorstellung des Schubert Puppentheaters und einem T-Rex-Cosplay abgefahren. In Kooperation mit dem Festival findet im Österreichischen Filmmuseum zudem eine Giallo-Retrospektive statt, die kultige italienische Thriller der 1960er- und 1970er-Jahre beleuchtet.