© Udo Titz

Rainer Nikowitz: Einer für alle
11/04/2018

Rainer Nikowitz: Einer für alle

Werner Kogler führt die Grünen in die EU-Wahl. Das ist eine völlig richtige Entscheidung – der vielleicht noch andere folgen werden.

von Rainer Nikowitz

Reimon: I bin so froh, dass du des machst, Werner. Des hilft uns in unserer Situation wirklich enorm weiter. Kogler: Na ja, was bleibt ma über … Reimon: Du scheinst gar net so glücklich damit zu sein. Kogler: I tät ma leichter, wenn i wissert, dass es dabei bleibt. Aber so … Reimon: Aber so? Was meinst denn damit? Kogler: Na ja, Wien kummt ja dann a no. Da wird mir wahrscheinlich a nix anderes überbleiben, als den Spitzenkandidaten zu machen.

Reimon: Aber wieso denn? In Wien is doch dann entweder der Ellensohn vorn – oder der Kraus. Kogler: Angesichts dieser Namen kann i mi nur wiederholen: Mir wird wieder nix überbleiben. Reimon: Na ja, da hätt ma vielleicht wirklich mehr … Kogler: Na, und dann de nächste Nationalratswahl? Wer wird da wohl den Schädel hinhalten? Der Einzige von uns, den no irgendwer kennt, oder? Reimon: Na ja, i weiß net. Bis dahin könnt sich ja jemand herauskristallisiert haben aus der Basis. Kogler: Aus der was? Reimon: Okay, okay! Trotzdem siech i des net so schwarz.

Kogler: Des ham de Lunacek und de Felipe knapp vor der letzten Wahl a gesagt. Reimon: Guat, aber selbst, wenn du da wirklich a no antrittst: Damit is es für di dann echt erledigt. Kogler: Na, i weiß net. Reimon: Was soll des wieder heißen? Kogler: Wann is no amoi schnell de nächste Bundespräsidentenwahl? Reimon: Du wirst doch net! Kogler: Und wer sunst? De Glawischnig vielleicht? Reimon: I fang scho amoi an. Kogler: Mit was? Reimon: Mit dem Personenkomitee.

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