© Udo Titz

Meinung
08/31/2019

Rainer Nikowitz: Mut zu Wut

Reinhold Mitterlehner hatte eine „Wut-Oma“ – und jetzt hat Sebastian Kurz endlich auch eine: Christiane Hörbiger.

von Rainer Nikowitz

profil: Frau Hörbiger, sind Sie ganz allein? Hörbiger: Das sehen Sie doch, dass wir allein sind. profil: Mit dieser Antwort war zwar einerseits irgendwie zu rechnen – andererseits lässt sie mich doch etwas ratlos zurück. Hörbiger: Wieso? Sind Sie vollkommen verblödet? profil: Das wahrscheinlich auch. Hörbiger: Das haben wir uns gleich gedacht. Sie schreiben immer so schiach über unseren verehrten Herrn Bundeskanzler. profil: Man sagt mir mitunter nach, ich schriebe über alle schiach. Hörbiger: Die anderen haben es auch verdient!

profil: Und … er ist ja auch gar nicht mehr Ihr verehrter Herr Bundeskanzler. Hörbiger: Das ist ja das Problem! Und wem haben wir das zu verdanken? profil: Dem Strache? Und dem Kickl? Hörbiger: Wenn Sie da jetzt gewöhnlich werden, dann gehen wir. profil: Ist der Kickl eigentlich auch vollkommen verblödet? Ohne den und die FPÖ hätte der Misstrauensantrag gegen Ihren Helden ja nicht funktioniert. Hörbiger: Ja, da war die FPÖ halt kurz verwirrt. profil: Das ist sie seit ihrer Gründung. Hörbiger: Aber dieser furchtbar nette Herr Hofer will den Kurz ja eh wieder zum Kanzler machen. Wobei, am gescheitesten wär ja gewesen, die hätten einfach gleich weitergemacht.

profil: Trotz Ibiza? Hörbiger: Mein Gott! Was glauben Sie, was wir schon für peinliche Sachen vor der Kamera gesagt haben! profil: Haben wir alle gesehen. Hörbiger: Sie meinen … Unerhört! Wo ist unser Riechsalz? profil: Hat wahrscheinlich die Rendi geklaut! Hörbiger: Wir wussten es!

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