Rainer Nikowitz: Neuland für Hofer und Van der Bellen

Rainer Nikowitz: Neuland für Hofer und Van der Bellen

Sowohl Norbert Hofer als auch Alexander Van der Bellen müssen für die Stichwahl neue Wählerschichten dazugewinnen. Na dann!

Hofer: … und sie werden von mir nirgendwo eine Aussage finden, in der ich homosexuelle Paare von der Führung von Haschtrafiken ausschließe. Auch meine Transgender-FreundInnen waren empört, als sie diese Unterstellung gehört haben!
Van der Bellen: Glawischnig? Ich kenne kein Glawischnig. Ich weiß nicht, wo dieses Glawischnig liegt.

Hofer: Das nächste Mal schau ich mir diesen Akademiker-Ball auch von draußen an. Und eines sag ich Ihnen: Es sollte dabei besser keine ungeschützte Schaufensterscheibe in meiner Nähe sein.
Van der Bellen: … und wenn ich dann in Berlin bin, dann werd ich ihr schon klipp und klar sagen, Angie, was ist dir denn damals nur eingefallen? Du schaffst uns.

Hofer: Es braucht wirklich niemand von mir zu glauben, dass ich mit HC Strache immer einer Meinung bin. Manches, was er tut, gefällt mir gar nicht - und als Präsident werde ich mich nicht scheuen, das auch anzusprechen und ihm etwa zu sagen: Also die Krawatte geht gar nicht.
Van der Bellen: Was Sie auf den Plakaten, auf denen ich auf der Alm stehe, nicht sehen, ist der kapitale Vierzehnender, den ich vor der Aufnahme geschossen habe. Der wird sich daheim neben dem Herrgottswinkel ausnehmend gut machen.

Hofer: Miles Davis, Jackson Pollock und natürlich Thomas Bernhard.
Van der Bellen: Helene Fischer, Fifty Shades Of Grey, Rapid Wien.

Hofer: Und was ich noch sagen wollte, Herr Professor: Wenn’s nicht wegen mir wär, tät ich Sie wählen.
Van der Bellen: Ich bin übrigens der Sascha.