Bundesheer: Schießübungen gestrichen

Bundesheer: Schießübungen gestrichen

Sparkurs zwingt Verteidigungsministerium zur „Aussetzung der Schießverpflichtung“.

Wie „profil“ berichtet, nimmt der Sparkurs im Bundesheer groteske Formen an. Wie aus einem Schreiben der Gruppe Ausbildungswesen im Verteidigungsministerium vom 14. Juli hervorgeht, ordnete das Ressort „entsprechend den Vorgaben, kurzfristig auch in militärische Kernkompetenzen einzugreifen, um erforderliche Budgeteinsparungen 2014 zu erzielen“ an, die „Schießverpflichtung für Sturmgewehr und Pistole“ im Bereich der Zentralstelle und der Heeresverwaltung auszusetzen. Bisher mussten Berufssoldaten jährlich zu einem obligatorischen Schießtraining antreten, um ihrer Fertigkeit an der Waffe zu erhalten.

Wie Oberst Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, gegenüber „profil“ erklärt, bleibe die Schießverpflichtung für Berufssoldaten in der Truppe unverändert aufrecht, ebenso das Schießprogramm für Grundwehrdiener.

(Red.)