"Don't Smoke": Rund 174.000 Unterzeichner bisher

Thomas Szekeres. Präsident der Ärztekammer Wien anlässlich des offiziellen Startschusses für das Volksbegehren "Don't smoke"

Thomas Szekeres. Präsident der Ärztekammer Wien anlässlich des offiziellen Startschusses für das Volksbegehren "Don't smoke"

Lungenfachärzte kritisierten Gesundheitssprecherin der FPÖ.

Bis Montag 16.40 Uhr haben rund 174.000 Menschen das Volksbegehren "Don't Smoke" unterschrieben. Ein Sprecher der Ärztekammer rechnete damit, dass am Dienstag die 200.000-Marke geknackt wird. "Davon können wir ausgehen", sagte er der APA.

Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) äußerte indes Kritik an der Gesundheitssprecherin der FPÖ, Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Dass die Abgeordnete das Volksbegehren als "unseriös" und "parteipolitisch motiviert" bezeichnete, sei "inakzeptabel". "Wir, als Experten für durch das Rauchen verursachte Lungenkrankheiten, unterstützen das überparteiliche Volksbegehren nur aus einem Grund: Rauchverbote in der Gastronomie dienen der Gesundheit der Menschen und retten nachweislich Menschenleben", sagte Peter Schenk, Präsident der wissenschaftliche Fachgesellschaft der österreichischen Lungenfachärzte.