Grenzschutz: 55 % halten Einsatz von Waffen für gerechtfertigt

Bundesheer-Soldaten im neuen Eintrittsbereich beim Sammelzentrum an der Slowenisch-Österreichischen Grenze im Gebiet von Spielfeld.

Bundesheer-Soldaten im neuen Eintrittsbereich beim Sammelzentrum an der Slowenisch-Österreichischen Grenze im Gebiet von Spielfeld.

Nur jeder Fünfte lehnt dies kategorisch ab.

Wie profil aktuellen Ausgabe berichtet, halten es 55% der Österreicher eher für gerechtfertigt, unbewaffnete Flüchtlinge mit Waffengewalt am Grenzübertritt zu hindern. 26% meinen, das sei absolut gerechtfertigt. Nur jeder Fünfte lehnt das kategorisch ab, 20% halten es für überhaupt nicht gerechtfertigt. Unter FPÖ-Wählern sind laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Umfrage über 80%, bei der ÖVP über 60 und bei der SPÖ über 45% eher dafür, die Grenze mit allen Mitteln zu schützen. Bei den Grünen sind 86% dagegen.

Die Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei AfD, Frauke Petry, hatte mit ihrer Forderung, Flüchtlinge notfalls mit Waffengewalt vom Grenzübertritt abzuhalten, in Deutschland für Empörung gesorgt. In Österreich schloss der oberste Polizist des Landes, Konrad Kogler, den Einsatz von Waffen gegen Flüchtlinge zuletzt aus. (n=500, Schwankungsbreite plus/minus 4 Prozentpunkte) .