HUMAN RIGHTS TALK: Mit Kunst die Welt retten?

Die Künstlerin Dafne B zwischen ihrer Installation aus 50 hölzernen Panzersperren in Berlin. Mit der Kunstinstallation am Tag der Menschenrechte will die Künstlerin das Thema der inneren Blockade aufgreifen.

Die Künstlerin Dafne B zwischen ihrer Installation aus 50 hölzernen Panzersperren in Berlin. Mit der Kunstinstallation am Tag der Menschenrechte will die Künstlerin das Thema der inneren Blockade aufgreifen.

In den vergangen Jahren haben sich KünstlerInnen verstärkt in den politischen Diskurs eingebracht, so beispielsweise für einen menschenrechtskonformen und menschlichen Umgang mit geflüchteten Menschen in Europa. Aber kann Kunst die Welt tatsächlich besser machen? Diese Frage wird heute ab 19 Uhr im Wiener Juridicum diskutiert.

Nicht zuletzt hat die “Jean Monet Brücke“ des Zentrums für politische Schönheit, wesentlich dazu beigetragen die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auf die europäische Grenzpolitik zu lenken. Aber auch die Intervention des Orchesters bei den Salzburger Festspielen vergangenes Jahr, damals spielte das Orchesters anlässlich des Besuchs von hochrangigen FPÖ-PolitikerInnen spontan die Internationale, löste eine heftige Debatte ob der politischen Rolle von Kunstschaffenden aus.

Die Rolle von KünstlerInnen, die oftmals öffentlich wirksam agieren, wollen wir beim kommenden HUMAN RIGHTS TALK untersuchen und fragen daher: kann Kunst die Welt retten?

Auf dem Podium diskutieren Can GÜLCÜ (Kulturschaffender, ehemaliger Leiter Wienwoche), Heinz PATZELT (Amnesty International), Katharina STEMBERGER (Schauspielerin) und Hannes TRETTER (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte). Moderation: Irene BRICKNER (Der Standard).

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden das Forschungszentrum Menschenrechte und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk ein.

HUMAN RIGHTS TALK: Mit Kunst die Welt retten? // 19. Mai 2016 // 19:00 Uhr // Dachgeschoß Juridicum