"Ice Bucket Challenge": Rupprechter verpasst sich "Schneeabreibung"

"Ice Bucket Challenge": Rupprechter verpasst sich "Schneeabreibung"

Der Internet-Trend "Ice Bucket Challenge", bei dem man sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf schüttet um auf die seltene Krankheit ALS aufmerksam zu machen, hat auch österreichische Politiker erreicht.

So hat sich Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) eine "Schneeabreibung" verpasst, nachdem ZiB-2-Anchorman Armin Wolf ihn am Sonntag in einem Video auf Facebook zur Challenge gefordert hatte. Wolf wählte zuvor die herkömmliche Variante.

Schneeball statt Eiswasser
Der Minister meldete sich in dem Video, das Wolf am Montag auf seine Facebook-Seite stellte, von der "Hohen Munde" in Tirol. Statt sich mit Eiswasser zu überschütten, rieb sich Rupprechter einen Schneeball über den Kopf. Zudem nominierte er seine SPÖ-Regierungskollegen Kanzleramtsminister Josef Ostermayer und Gesundheitsminister Alois Stöger für die Challenge.

Die "Ice Bucket Challenge" hat einen ernsten Hintergrund. Sie macht auf eine seltene Krankheit aufmerksam und verbreitet sich seit Wochen schneeballartig in sozialen Netzwerken. Mark Zuckerberg hatte den Trend auch bei uns bekannt gemacht. Auch Bill Gates, der vom Facebook-Gründer selbst herausgefordert worden war, machte bereits mit. Die Regeln: Ein Herausgeforderter entleert einen Kübel mit Eiswasser über sich und darf dann drei weitere Menschen nominieren, die binnen 24 Stunden dasselbe tun müssen. Tun sie dies nicht, sollen sie 100 Dollar (74,69 Euro) einer Stiftung für die Bekämpfung der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) spenden.