Kärnten: Maximal 100 Teilnehmer bei Ulrichsbergtreffen

Kärnten: Maximal 100 Teilnehmer bei Ulrichsbergtreffen

Ohne Zwischenfälle ist am Sonntag in Pörtschach am Berg in Kärnten das diesjährige Ulrichsbergtreffen (siehe Archivbild/APA) über die Bühne gegangen. In den vergangenen Jahren war das sogenannte Heimkehrertreffen wegen rechter Umtriebe immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Dieses Jahr hatten Polizei und Verfassungsschutz einen relativ ruhigen Arbeitstag. Das offizielle Kärnten ließ sich bei der Feier nicht blicken.

Das heurige Ulrichsbergtreffen hat von der Öffentlichkeit unbemerkt am vergangenen Wochenende stattgefunden. Hermann Kandussi, Obmann der Ulrichsberggemeinschaft bestätigte entsprechende Medienberichte. Kandussi: "Es hat mich im Vorfeld keiner gefragt. Deswegen habe ich das einfach durchgezogen." Bisher war die Veranstaltung freilich im Vorfeld öffentlich angekündigt worden.

"Keine besonderen Vorkommnisse"
Bei der Polizei war die Veranstaltung angemeldet, der Verfassungsschutz war daher wie in vergangenen Jahren mit von der Partie am Ulrichsberg. "Es waren maximal 100 Teilnehmer dabei, und es gab keine besonderen Vorkommnisse", sagte Helmut Mayer, Leiter des Amtes für Verfassungsschutzes und Terrorismusbekämpfung.

Das Treffen fand in Pörtschach am Berg statt

Noch vor 10 Jahren waren über 1000 Personen auf den Ulrichsberg gekommen. Als Festredner fungierten regelmäßig Spitzenpolitiker aus Bund und Land, das Bundesheer unterstützte die Veranstaltung logistisch. In den vergangenen Jahren kam das Treffen wegen rechter Umtriebe immer mehr in die Kritik. 2009 zog sich das Bundesheer vom Treffen zurück. Seither verliert die Veranstaltung immer mehr an Bedeutung.

(APA/Red.)