+++ Nationalratswahlen +++: Ergebnisse, Eindrücke, Stimmen

Rot-Schwarz mit kleiner Mehrheit im Parlament. Die Freiheitlichen legen zu. Die Neos ziehen in das Parlament, während die Grünen leicht zulegen. Das BZÖ schafft den Einzug nicht. Lesen Sie aktuelle Höhepunkte der Nationalratswahl 2013 im Minutenprotokoll.

20:45 Uhr: Mehrheit von SPÖ und ÖVP, NEOS-Einzug, BZÖ draußen
SPÖ und ÖVP haben bei der Nationalratswahl trotz neuerlicher Verluste sowohl die Stimmen, wie auch die Mandatsmehrheit verteidigt. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis (ohne Briefwahlstimmen und wahlkreisfremden Wahlkarten) kam die SPÖ mit 27,1 Prozent auf Platz eins vor der ÖVP, die 23,8 Prozent erreichte. Dahinter folgten FPÖ und Grüne, die beide Zuwächse verbuchten. NEOS wie auch das Team Stronach schafften den Parlaments-Einzug, das BZÖ hingegen ist gescheitert.

Vorläufiges Endergebnis: SPÖ 27,1 | ÖVP 23,8 | FPÖ 21,4 | Grüne 11,5 | Team Stronach 5,8 | Neos 4,8 | BZÖ 3,6 (in %)

19:30 Uhr: Großparteien verlieren
Neos sind die Sieger des Abends, Grüne bleiben hinter den Erwartungen: SPÖ 26,6 | ÖVP 24 | FPÖ 20,7 | Grüne 12,2 | Team Stronach 5,8 | Neos 5,2 | BZÖ 3,6 (in %)

18:05 Uhr: Die neueste Hochrechnung
+++ Neueste Hochrechnung: Neos rein, BZÖ raus. FPÖ als Wahlgewinner: SPÖ 27,1 | ÖVP 23,8 | FPÖ 21,4 | Grüne 11,4 | Team Stronach 5,8 | Neos 4,8 | BZÖ 3,6 (in %)

18:00 Uhr: Enttäuschung bei den Grünen
Ulrike Lunacek von den Grünen gibt sich zerknirscht. Gegenüber profil sagt die EU-Abgeordnete: „Es ist erschreckend, wie sehr die FPÖ zugelegt hat. Und es ist leider auch nicht geglückt, die große Koalition zu verhindern. Obwohl, groß kann man sie ja nun wirklich nicht mehr nennen.”

17:45 Uhr: Steiermark färbt sich blau
In der Steiermark gibt es mit der FPÖ einen klaren Wahlsieger: Die FPÖ dürfte laut Hochrechnung gegenüber 2008 mehr als acht Prozentpunkte dazugewinnen und erreicht mit knapp 26 Prozent der Stimmen den ersten Platz vor der SPÖ. Diese verlor demnach knapp sechs Prozentpunkte und kommt auf nur mehr 23,5 Prozent.

17:30 Uhr: Neos-Wahlparty in der Neustiftgasse – Ein pinker Fleck.
Neos-Spitzenkandidat Matthias Strolz zeigt sich bei der Wahlparty in der Neustiftgasse gerührt: „Die Neos sind die erste Partei aus dem Volk, die es auf Anhieb in das Parlament geschafft hat,“ sagte er im Gespräch mit profil. Strolz will vor allem neuen Schwung in den Nationalrat bringen, gegen den Klubzwang ankämpfen und neue Themen ansprechen. Die Neos stehen laut Strolz für die Regierungsarbeit bereit. Koalieren würden sie nur mit dem FPÖ nicht. LIF-Gründer Friedhelm Frischenschlager zeigte sich begeistert: „Dass ich das noch erleben darf“, sagt er gegenüber profil. Hans Peter Haselsteiner übersandt seine Glückwünsche aus der Ferne: Er feiert Hochzeitstag in Meran.

17:20 Uhr: Grüne: "Die Party ist gelaufen"
Erste Reaktionen bei der Wahfeier der Grünen. "So schlimm habe ich es mir nicht vorgestellt." "Die werden ja immer stärker, das hat ja nicht mal der Haider zusammen gebracht. Unglaublich." "Für mich ist die Party gelaufen."

Es gibt einen Aufbruch, tatsächlich verlassen viele die Party sofort.

17:00 Uhr: Die erste Hochrechnung
+++ SPÖ und ÖVP verlieren deutlich, FPÖ gewinnen stark, die Grünen leicht, NEOS schaffen den Einzug: SPÖ 26,4 | ÖVP 23,8 | FPÖ 22,4 | GRÜNE 11,2 | Team Stronach 6 | Neos 4,7 | BZÖ 3,7 (in %)

16:50 Uhr: Grüne Wahlparty im Museumsquartier, Halle E
Es ist noch sehr überschaubar, ein paar Hunde und Kinder sind auch hier. Die Grünen stimmen sich schon merklich auf ein enttäuschendes Ergebnis ein, Stefan Wallner meinte gleich vorweg, dass man gleich bedenken muss, dass die Wahlkarten noch nicht ausgezählt sind, die den Grünen das letzte mal noch 1,5 Prozent beschert haben.

16:45 Uhr: profil-online-Wahlcenter
Ergebnisse, Analysen, Zahlen und Fakten finden Sie im SPÖ und ÖVP verlieren deutlich, FPÖ gewinnen stark, die Grünen leicht, NEOS schaffen den Einzug">Wahlcenter von profil online .

16:20 Uhr: Schaffen die Neos den Einzug in das Parlament?
Meinungsforscher geben den Neos eine Chance , den Einzug in den Nationalrat zu schaffen. Die ÖVP bangt um Stimmen aus dem bürgerlichen Lager.

16:00 Uhr: Deutliches Minus bei Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung lag in Wien um 14:00 Uhr bei 41,73 Prozent. Im Vergleich dazu belief sich die Wahlbeteiligung bei der letzten Nationalratswahl 2008 um dieselbe Zeit auf 46,28 Prozent. Die endgültige Wahlbeteiligung (inkl. der Briefwahlstimmen) lag 2008 in Wien bei 73,61 Prozent.

15:00 Uhr: Stimmenabgabe
Neben Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger sind auch Spitzenkandidaten der Oppositionsparteien zur Wahlurne geschritten. Optimistisch gab sich FPÖ-Chef Strache seiner Stimmabgabe in Wien-Landstraße. Er freue sich "über jedes Plus", erklärte er. BZÖ-Obmann Bucher sieht jetzt den Wähler am Zug. Für Parteigründer Stronach handelt es sich um einen bedeutenden Tag für Österreich.

13:00 Uhr: 6,4 Millionen Wahlberechtigte
Fast 6,4 Millionen Österreicher sind heute aufgerufen, den Nationalrat für die kommenden fünf Jahre zu wählen und damit die Weichen für die nächste Regierung zu stellen. Seit 5:30 Uhr hat das erste Wahllokal geöffnet. Um die 183 Mandate bewerben sich landesweit neun Parteien - neben den Parlamentsparteien SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, BZÖ und Team Stronach sind dies die NEOS, die KPÖ und die Piraten.

Redaktion: Philip Dulle, Stephan Wabl