Impfung

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© APA - Austria Presse Agentur

Österreich
09/19/2020

Österreich schickt mehr Geld für Corona-Impfstoffankäufe nach Brüssel

Aufstockung um vorerst 22 Millionen Euro. Gelder fließen an Konzerne, die Impfstoffe entwickeln.

Wie profil in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, schickt Österreich mehr Geld für den Ankauf möglicher Covid-19-Impfstoffe nach Brüssel. Konkret fließen vorerst knapp 22 Millionen Euro. Das Gesundheitsministerium bestätigte gegenüber profil die Aufstockung.

EU-weit stehen bisher 2,25 Milliarden Euro zur Verfügung. Sie stammen aus einem Sondertopf des EU-Budgets. Das Geld ist für internationale Pharmakonzerne gedacht, die Corona-Impfstoffe entwickeln. Anfang September forderte die EU-Kommission von den Mitgliedstaaten eine Aufstockung, weil die bisher aufgebrachte Summe nicht ausreicht. Insgesamt sollen die Länder zusätzlich 750 Millionen Euro an Brüssel überweisen.

Wie profil berichtet, kommt Österreichs Regierung dieser Aufforderung nun nach. Vergangenen Mittwoch wurde die Aufstockung im Ministerrat beschlossen. Österreichs Anteil von 22 Millionen bemisst sich nach der heimischen Wirtschaftsleistung im Vergleich zu jener der gesamten EU.

Bisher hat die EU-Kommission Verträge mit dem schwedisch-britischen Konzern AstraZeneca und dem US-französischen Konsortium Sanofi/GSK abgeschlossen. Die Unternehmen verpflichten sich darin zur Lieferung von Hunderten Millionen Dosen Corona-Impfstoff, falls diese eine Zulassung erhalten. Weitere Gespräche mit Pharmakonzernen laufen. Die EU hofft, dank dieser Verhandlungen bald wirksame Impfstoffe in großen Mengen zur Verfügung stellen zu können. Wie profil berichtet, stehen die Gespräche jedoch wegen Intransparenz und übertriebener Geheimhaltung in der Kritik.

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