Nationalratswahl: Kleinparteien kämpfen um Unterschriften

Am 29. September wird der österreichische Nationalrat neu gewählt. Die derzeit im Parlament vertretenen Parteien SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, BZÖ und Team Stronach stehen fix am Stimmzettel. Zahlreiche Kleinparteien müssen sich den Kandidatenstatus hingegen erst durch Unterschriften erarbeiten.

2600 Unterschriften sind bundesweit notwendig, um bei der Nationalratswahl antreten zu können. Die Eintragungsfrist bei den Magistraten bzw. Gemeindeämtern läuft von 9. Juli bis 2. August. Um ein Antreten per Unterschriften bemühen sich die Piratenpartei , die CPÖ , NEOS , die KPÖ , die Männerpartei sowie die EU-Austrittspartei.

TV-Duelle
Doch selbst wenn es eine der Kleinparteien auf den Stimmzettel schaffen sollte, von den zuschauerwirksamen TV-Duellen sind sie weitgehend ausgeschlossen. Eine Diskussionsrunde mit den Kleinparteien ist im ORF im Rahmen der "Pressestunde" am 22. September geplant, die Elefantenrunde mit den im Nationalrat vertretenen Parteien wird am 26. September über die Bühne gehen. Die TV-Duelle im ORF beginnen jedoch bereits am 29. August mit dem Aufeinandertreffen von Heinz-Christian Strache, Eva Glawischnig, Josef Bucher und dem Team Stronach. Am 9. September heißt es dann Michael Spindelegger - Heinz-Christian Strache, am 17. September Werner Faymann - Strache und am 24. September kommt es zum Kanzlerduell zwischen Faymann und Spindelegger.

Auf ATV soll die "Elefenatenrunde" am 22. September stattfinden.