Pilz-Affäre: "Sexuelle Belästigung erfüllt“

Peter Pilz

Peter Pilz

profil veröffentlicht Details aus dem Schreiben der Gleichbehandlungsanwaltschaft.

profil berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über neue Details zum Vorwurf, Peter Pilz habe eine Mitarbeiterin mehrfach sexuell belästigt. Das Nachrichtenmagazin zitiert aus einem mit 27. Jänner 2016 datierten Schreiben der Gleichbehandlungsanwaltschaft an die Geschäftsführung des Grünen Klubs im Parlament. Darin heißt es, dass es schon zu Beginn des Arbeitsverhältnisses zu ersten Avancen und Kussversuchen bei einem Abendessen gekommen sei. Weiters habe Pilz die Frau zu Spaziergängen und einem Ausflug auf seine Almhütte eingeladen. Ein andermal habe er sie zu einer Reise nach Paris eingeladen. Dazu kamen schlüpfrige Kalauer - „Was hilft das Höschen aus Paris, ist das Mädchen drunter mies“ - und unziemlichen Anreden wie „Baby“ oder „Piccola“. Wie profil berichtet, kam die Gleichbehandlungsanwaltschaft zum Schluss, dass „die äußerst glaubhaft geschilderten Verhaltensweisen nach unserer Beurteilung die Tatbestände der sexuellen Belästigung erfüllen“. Peter Pilz wollte sich zu den Vorwürfen gegenüber profil nicht äußern.

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