profil-Redakteur als Präsident der Europa-Journalisten-Vereinigung bestätigt

Otmar Lahodynsky für weitere zwei Jahre als AEJ-Präsident gewählt.

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Bei der Generalversammlung der "Vereinigung Europäischer Journalisten" (Association of European Journalists, AEJ) wurde am Wochenende profil-Redakteur Otmar Lahodynsky neuerlich zum Präsidenten gewählt und letztmalig für eine dritte zweijährige Amtszeit bestätigt. Er setzte sich bei der Tagung von 70 Delegierten aus 15 Ländersektionen im westgriechischen Ort Vonitsa gegen den britischen Kandidaten William Horsley, AEJ-Repräsentant für Medienfreiheit, mit 27 zu 20 Stimmen durch.

"Druck auf Journalisten nimmt zu"

Lahodynsky leitet die Vereinigung, die sich mit Fragen der EU-Integration und Medienfreiheit beschäftigt und rund 500 Mitglieder zählt, seit 2014. "Der politische Druck auf Journalisten nimmt überall in Europa zu", erklärte Lahodynsky in seiner Ansprache. "Dazu wird die Arbeit von Beschäftigten in der Medienbranche durch Desinformation und "fake news" sowie durch wirtschaftliche Sparmaßnahmen erschwert." Als aktuelle Probleme wurden bei der Tagung der jüngste Zusammenschluss von über 400 Medien in Ungarn unter die Kontrolle eines einzigen Eigentümers und der wachsende politische Druck auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor den Wahlen 2019 in Polen besprochen.

AEJ-Vorstand: V.Links:  Javier Arribas (Vizepräs. /Spanien), Saia Tsaousidou (Vizepräs./Griechenland), OL (Präsident), Oana Enachescu (Vizepräs, Rumänien), GenSekr. Tibor Macak (Slowakei)

Als neue Beauftragte für den Kampf gegen "fake news" und Desinformation wurde Irina Nedeva, Präsidentin der bulgarischen Sektion von AEJ, gewählt. Vizepräsidenten sind die Griechin Saia Tsaousidou, der Spanier Javier Arribas und die Rumänin Oana Enachescu. Tibor Macak, slowakischer Radiojournalist, wurde als internationaler Generalsekretär wieder gewählt.