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Der braune Vormarsch, Donald Trump und „ein Niemand aus Queens“
02/01/2017

profil vor 25 Jahren

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In der Titelgeschichte vom 27. Jänner 1992 deckte profil Querverbindungen und Finanzflüsse zwischen der internationalen und der österreichischen Neonazi-Szene auf und sprach mit dem US-amerikanischen Holocaust-Leugner Gerhard „Gary“ Lauck über Beweggründe, Ziele und seinen österreichischen „Kameraden“ Gottfried Küssel. „Im Spannungsfeld zwischen Dämonisierung und Verharmlosung“ des Neonazismus hatte sich profil zu einer ausführlichen Berichterstattung entschlossen, denn „wer die politischen Ziele des braunen Netzwerks näher kennt, weiß damit besser umzugehen“.

„Ein Niemand aus Queens“

Den Umgang eines Immobilien-Tycoons mit Macht und Geld beschrieb der renommierte New Yorker Investigativ-Journalist und „Village Voice“-Reporter Wayne Barrett in seinem Buch „The Deals and the Downfall“. Mithilfe „illegaler Wahlspenden“ an Politiker und eines „kuscheligen Verhältnisses zu den Mafia-Familien New Yorks“ sei „ein Niemand aus Queens“ binnen weniger Jahre „zu einer Ikone von Manhattans Neureichen“ aufgestiegen. Sein Name: Donald Trump. „Dass in all den Jahren keine ernsthafte Untersuchung von Trumps Verbindungen und Praktiken eingeleitet wurde, scheint nachträglich noch befremdlicher als Trumps Gleichgültigkeit, mit wem er sich professionell an einen Tisch setzte – solange er nur davon profitierte“, resümierte profil.

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