© Walter Wobrazek

Österreich
04/30/2017

Rainer Nikowitz: Abendrot

Die eigene Partei gespalten, der Koalitionspartner auch: Michael Häupl könnte sich manchmal wünschen, er wäre doch früher gegangen.

von Rainer Nikowitz

Vassilakou: Mit geht das genauso auf den Geist wir dir. Aber ich kann auch nix dafür. Häupl: Wer dann? Der Koffer, der euer Parteistatut verbrochen hat, in dem drinsteht, dass sieben Querulanten bestimmen, was in der Stadt passiert? Vassilakou: Das hat damals auch die Basis gemacht. Schwarmintelligenz. Häupl: Genau der Begriff is ma als erster dazu eingfallen. Wir in der Partei ham scho gwusst, warum ma mit unserer Basis immer anders umgangen san. Vassilakou: Und zwar wie? Häupl: Wir ham ihr gsagt, was ihr Meinung is - und für die hamma dann immer a offenes Ohr ghabt. Vassilakou: Und drum ist eure Basis jetzt auch bei der FPÖ. Häupl: Und wem verdank i des no? Euch und euren Ampelmännchen. Vassilakou: Wenn ich dir nicht mehr recht bin, bitte! Der Blümel schläft eh schon vor deiner Tür, damit er den Fuß reinstellen kann, wenn sie aufgeht. Häupl: Wenn der Herr Blümel seinen Fuß bei meiner Tür einestellt, dann hat er nachher nur mehr einen. Vassilakou: Gut, was dann? Gudenus? Häupl: I sag dir's Dass i mi mit dem allen no herumschlagen muss - womit hab i des verdient? Des is unter meiner Würde. Vassilakou: I hab mir das auch alles anders vorgestellt. Häupl: Nur Zores auf der ganzen Linie. Manchmal will i einfach nur mehr a Ruah. Des warat's jetzt: A Gastgarten in Stammersdorf, de Sunn geht grad unter, i schau auf Wean obe - und i hör und i siech nix. Vassilakou: Ja. Das hätt ich manchmal auch gern. Häupl: Oba in an andern Gastgarten.

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