© Udo Titz

Österreich
09/24/2018

Rainer Nikowitz: Bridge Over Troubled Water

Beim EU-Gipfel in Salzburg tat Bundeskanzler Kurz, was er am liebsten tut – und auch am besten kann: Er baute Brücken.

von Rainer Nikowitz

Kurz: Viktor! Orbán: Was? Kurz: Sei so gut und komm einmal her da! Schau, darf ich dir jemanden vorstellen? Das ist der Emmanuel. Orbán: Was soll das? Den kenn ich doch eh. Leider.

Kurz: Ich hab mir nur gedacht, ihr könntet’s vielleicht einen Neustart in eurer Beziehung brauchen. Und ich könnt den sozusagen auf den Weg bringen. Was meinst du, Emmanuel? Macron: Zu dem da? Fascho! Orbán: Islamist!

Kurz: No bitte! Das is doch schon einmal ein Anfang, oder etwa nicht? So, was mach ma als Nächstes … Ah ja. Donald? Magst nicht vielleicht mit der Theresa ein bissl im Garten spazieren gehen und plauschen? Tusk: Nur mit einer Kalaschnikow im Rücken. May: Und dann auch nur, wenn ich sie halten darf!

Kurz: Na, das lauft ja heut wieder ganz wunderbar! Wie war das schnell? „Über sieben Brücken musst du gehen.“ Zwei hab i also schon. Und die andern fünf werden auch kein Problem. Wo könnt i denn noch … Ahja: Duhu, Angela? Merkel: Was immer es auch ist, junger Freund. Die Antwort lautet nein!

Kurz: Aber ich wollt dich doch nur fragen, ob du mit dem Tsipras Alex ein bissl über den Neoliberalismus … Merkel: Nope.

Kurz: Dann vielleicht mit dem Conte Sepperl über Migration …? Merkel: Das wär ja fast so schlimm wie mit dem Seehofer!

Kurz: Ich weiß genau, dass das nicht dein letztes Wort ist! Merkel: Du hast recht. Es war das vorletzte. Denn jetzt kommt das letzte: Nein! Kurz: I spür genau, i bin am richtigen Weg! Jetzt no die Reblaus – und dann is sie waach!

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