© Walter Wobrazek

Österreich
12/24/2017

Rainer Nikowitz: Der andere Wind

Die Regierungsneulinge von der FPÖ stürzen sich natürlich sofort voller Elan in die Arbeit.

von Rainer Nikowitz

Strache: So. Was mach ma jetzt als Erstes? Kickl: Etwas, das im absoluten Interesse aller Österreicher liegt und zeigt, wie anders als die anderen wir wirklich san. Hofer: Da bin i jetzt oba gspannt. Kickl: Mir haun alle Roten ausse. Überall! Strache: Pffft. Fad! Des is doch eh klar. Hofer: Ich mach des net nur bei mir im Ressort, sondern i hau a de Ederer bei der Bahn ausse. Strache: Mit welcher Begründung? Hofer: Brauch i ane? Und ich mach no was: Rechtsabbiegen bei Rot. Is des net a super Symbolik? Leutln, wenn ihr Rot seht's - dann biegt's rechts ab! Höhö! Kickl: Anfänger. Wer wird si mit solchane Kinkerlitzchen zfriedengeben, wenn er ganz andere Instrumente an der Hand hat? Bald waaß i alles über jeden Politiker, Aktivisten und Journalisten. I bin in jeden Telefon, in jeden E-Mail, auf jeder Festplatten. I werd sogar wissen, ob der Strolz auf YouPorn mehr auf Milfs oder mehr auf Teens steht. Alles werd i wissen! Strache: Öh ... Dos machst oba hoffentlich nur bei de, de net zu uns ghören, oder? Kickl: Na klar. Warum fragst? Strache: Nur so. Hofer: Und wenn ma dann alles wissen, was mach ma dann? Kickl: Tabula rasa! Weil von nun an wird zurückregiert! Strache: Die nächsten fünf Jahr werden herrlich! Kickl: I hätt schon mehr an zehne gedacht. Hofer: Ihr vergesst's, dass i beim nächsten Mal Bundespräsident werd. Und dann ghört alles uns! Für zehn mal zehn mal zehn Jahr! Strache: Wart amoi, des san dann ... Kickl: Genau so vüle, wie es für Leut wie uns sein sollen!

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