© Udo Titz

Österreich
05/16/2020

Rainer Nikowitz: Ess-Punkt

Ein von der Stadt bezahlter Wirtshausgutschein für jeden Wiener? Wem das wohl eingefallen ist ...

von Rainer Nikowitz

Ludwig: Jetzt kumm scho! I waaß, i war net dei Lieblingskandidat als Nachfolger. Aber du kannst mi do net so hängen lassen! Häupl: Bis jetzt war's dir aber sehr recht, dass i mi net einmisch.

Ludwig: Okay, des gib i zua. Aber jetzt hamma a Notsituation. Häupl: Wegen Corona.

Ludwig: Des a. Aber a Wahl tät a no bald kumman. Häupl: Du hast do eh kan Gegner. Bei mir war die FPÖ no stark. Jetzt gibt's zwa Partien von de Koffer-und de san sogar miteinander insgesamt nur mehr a halberte.

Ludwig: Trotzdem. Ma will ja a guate Position für die Koalitionsverhandlungen ham. Häupl: Mach de Absolute, dann brauchst net verhandeln.

Ludwig: Sehr witzig. Wennst es schon net für mi machen willst, dann mach's wenigstens für die Partei. Häupl: I wollt vor zwa Jahr was für die Partei tun. Aber dann hast du halt doch 57 Prozent kriegt.

Ludwig: Gib deinem roten Herzen einen Stoß! Häupl: Naa.

Ludwig: Biiiiitte! Häupl: Meine Herren, bist du lästig. Also guat: Was brauchst denn überhaupt?

Ludwig: A Idee! Häupl: Und da fragst mi erst nach zwa Jahr?

Ludwig: A konkrete Idee für jetzt! Eine Form der Corona-Wirtschaftshilfe, die aber zugleich urwienerisch und volksnah is. Häupl: Verstehe. Denk amoi nach: Warum war i so beliebt?

Ludwig: Des hab i mi a immer gfragt. Häupl: I kann a wieder gehen.

Ludwig: Tschuidigung! Weilst wie a Fiaker warst! Häupl: Fast. Phäake heißt des.

Ludwig: Hä? Häupl: Wurscht. Zahl eana den Wirten!

Ludwig: Wem? Häupl: Na, allen!

Ludwig: Du bist genial! Häupl: Manchmal muss i sogar dir Recht geben.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.