© Udo Titz

Österreich
04/18/2020

Rainer Nikowitz: Geschwätz von gestern

Die Opposition tut sich gerade recht schwer. Vor allem die FPÖ.

von Rainer Nikowitz

Hofer: Is des alles mühsam! Irgendwie krieg ma mit dem bleden Corona kan Fuaß mehr am Boden. Schau dir unsere Umfragewerte an. Was tamma? Kickl: I zeig die Betreiber von der Corona-App an und sag, dass die ÖVP an Überwachungsstaat wüll.

Hofer: Hmm. Na ja … Kickl: Was?

Hofer: Vor an Jahr warst du in alle Medien mit deine Pläne, vergessen? Heimliche Durchsuchungen, Eindringen in Wohnungen und Fahrzeuge, um Kameras oder Wanzen zu installieren – und alles ohne richterliche Genehmigung. Vorratsdatenspeicherung, verdeckte Inhaltsüberwachungen … Des alles wolltest du! Kickl: Ja, eh. Aber des waren ja andere Zeiten.

Hofer: Weil ka Corona war? Kickl: Weil’s uns gnutzt hätt!

Hofer: Des wern de Leut aber net vergessen ham. Kickl: Was wirst denn dann du machen, ha?

Hofer: I werd mir als Nächstes vor allem große Sorgen um die schwierige Situation der Frauen in der Krise machen. Doppel-, Dreifachbelastung und so. Weißt eh. Kickl: So, so. Derf i di an des Buch erinnern, wo du der Herausgeber warst? Dos dir damals im Präsidentschaftswahlkampf net so rasend weitergholfen hat?

Hofer: Ewig her! Kickl: „Wie immer sie geartet sein mag, jede Organisation verliert in den Augen sowohl männlicher als auch weiblicher Betrachter an Ansehen, je höher der Frauenanteil ist und je bedeutender die von Frauen bekleideten Positionen sind.“ Dos wern de Leut a nit vergessen ham.

Hofer: Dann müss ma beide was anderes sagen. Kickl: Guat. Lass uns nachdenken.

Hofer: Ok. Kickl: Hmm.

Hofer: Hmm. Kickl: Weißt was? Hofer: Ja. Wir nehmen’s do!

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