© Udo Titz

Österreich
03/31/2018

Rainer Nikowitz: Gewissensbisschen

Die Neigungsgruppe „Ex-Politiker, die nicht nur Mandat, sondern auch alle Prinzipien abgelegt haben“, trifft sich jetzt regelmäßig zum Gedankenaustausch.

von Rainer Nikowitz

Gusenbauer: Da schau her! A Neuer. No? Bei wem hamma denn angeheuert, Sparefroh? Schelling: Beim Putin. Gusenbauer: Schau, schau. Da hamma’s wieder amoi – so san s’, die Konservativen. Schelling: Was hast denn zum Schröder gsagt, wie der des gmacht hat? Gusenbauer: Na, was scho? Desselbe. Schelling: Hauptsach, dei Kasache is besser, oder? Gusenbauer: Der tyrannisiert aber bitte vü weniger Leut! Kasachstan is ja do recht dünn besiedelt. Glawischnig: I versteh euch beide net. Wie könnt’s ihr euch nur in den Spiegel schauen? Gusenbauer: Frage: Glaubst du immer no, dass es sich bei einarmigen Banditen um a diskriminierte Minderheit handelt, die aufgrund ihrer Behinderung zu Beschaffungskriminalität gezwungen is und deswegen dringend grüne Hilfe braucht? Glawischnig: Du verstehst net, was i bei Novomatic mach. Schelling: Damit is er garantiert der Einzige. Glawischnig: Ihr setzt’s euch für Diktatoren ein – i nur für a Lifestyle-Produkt. Gusenbauer: Wenn die Grünen scho immer so an Lifestyle ghabt hätten, dann wärt’s ihr jetzt in ana Koalition mit dem Kurz – und net der Strache. Schelling: Bei mir geht’s eigentlich a nur um a Pipeline. Gusenbauer: Aus der der völlig unbedenkliche Rubel direkt auf dei Konto rollt. Glawischnig: Apropos … I hab da ja no ka Erfahrung – wie legt’s ihr denn euer Honorar an? Gusenbauer: Des fragst ausgrechnet du? Im Casino auf Rot natürlich. Schelling: Schwarz. Glawischnig: Ah! Na dann nimm i natürlich Grün!

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