© Walter Wobrazek

Rainer Nikowitz: Kampfkuscheln
01/08/2018

Rainer Nikowitz: Kampfkuscheln

Bei der ersten Regierungsklausur sollte nach außen Härte demonstriert werden – nach innen aber Harmonie.

von Rainer Nikowitz

Kurz: Du, danke no amoi, dass du mi zu Silvester glei a Minuten nach Mitternacht angrufen hast, um mir Prosit zu wünschen. Hat mi irrsinnig gfreut! Strache: I wollt eben unbedingt dei persönliches Neujahrsbaby sein! Kickl: Mi hast aber nit angrufen! Strache: Schau, Herbert, du musst des so sehen: Wir zwa san quasi des alte Ehepaar. Und der Basti is mei neue heiße Affäre. Köstinger: Wenn euch wer hört! Kurz: Wieso? Des is neues Regieren. Hofer: So was ham de Leut nimmer gsehen, seit der Mock damals die Ederer abbusselt hat! Strache: Des wär do was: Wir stellen uns hin und besiegeln die Kürzung der Kinderbeihilfe für Ausländer mit einem Bruderkuss. Aber eher so à la Breschnew. Des passt besser zu uns. Kurz: Äh … Da schlaf ma vielleicht lieber no amoi drüber. Köstinger: Der Schüssel hat damals immer schöne Ausflüge mit seinem Kabinett gmacht. Woll ma dos nit a? Strache: Ja, des war super! Da hat’s eam do amoi beim Eisstockschießen voll auf die Pappn ghaut! Des sollt ma unbedingt a machen. Kurz: Du willst, dass es mi vor versammelter Presse auf die Pappn haut? Strache: Na, eh net! Oba gemma do amoi in den Prater. Oder zu an Gabalier-Konzert. Kickl: Im Juni könnt ma a alle miteinander Hand in Hand durch a Sonnwendfeuer hupfen. Kurz: A darüber sollt ma vielleicht no amoi schlafen. Strache: Du wirst do jetzt net bremsen wollen? Wer bremst, verliert! Hofer: Ha! I hab’s! Mir gehen Gokart fahren! Oder, wie andere sagen würden: Geilomobil! Kurz: Okay. I nimm den Bruderkuss.

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