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Rainer Nikowitz
09/21/2013

Rainer Nikowitz Mal ehrlich!

Mal ehrlich!

von Rainer Nikowitz

profil: Herr Bucher, gehen Sie lieber mit Ewald Stadler auf ein Bier oder mit Stefan Petzner ins Solarium?
Bucher: Ich nehm einmal den Fifty-fifty-Joker.

profil: Was tun Sie, wenn Sie auf der Straße von begeisterten Fans angesprochen werden?
Bucher: Ich geb ihnen einen Euro und sag dann: „Tut mir leid, mehr Kleingeld hab ich nicht.“

profil: Wo wäre das BZÖ, wenn Jörg Haider noch leben würde?
Bucher: Ziemlich oft auf der unbewachten Seite vom Tisch – außer er tät sagen, dass er im Häfen keinen Besuch will.

profil: Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Bucher: „Alt, aber gut“.

profil: Ist das von Frank Stronach?
Bucher: Vom AMS.

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profil: Herr Stronach, was würden Sie antworten, wenn ich jetzt zu Ihnen sagte: „100.000, und ich schreibe, dass nur Sie Österreich vor dem Untergang retten können“?
Stronach: Dollar oder Euro?

profil: Angenommen, Sie würden als Gast zu einem Gipfeltreffen von Barack Obama und Angela Merkel gebeten. Was würden Sie ihnen sagen?
Stronach: Ihr versteht’s nix von Wirtschaft.

profil: Was passiert, wenn der an sich undenkbare Fall eintreten sollte, dass Sie nicht der nächste Bundeskanzler werden?
Stronach: Wenn die Österreicher wirklich so deppert sind, dann hab ich halt wieder mehr Zeit für meine Hobbys: Lahme gehend machen und Wasser in Superbenzin verwandeln.

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profil: Frau Glawischnig, kann es eigentlich etwas Mühsameres geben als einen grünen Basiskongress?
Glawischnig: Selbstverständlich! Aber zum Papst-Konklave muss ich wenigstens nicht hin.

profil: Andreas Khol hat sie einmal als „wunderschöne Marxistin“ bezeichnet. Hatte er damit recht?
Glawischnig: Das kann man so nicht sagen. Schönheit ist schließlich immer relativ.

profil: Die Grünen werden in letzter Zeit gerne als Verbotspartei verunglimpft. Wie reagieren Sie darauf, wenn Ihnen das jemand vorwirft?
Glawischnig: Ich verbiete ihm den Mund.

profil: Wann waren Sie das letzte Mal betrunken?
Glawischnig: Wie beim Sommerfest von den grünalternativen Studenten niemand was zum Kiffen mitgehabt hat.

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profil: Herr Strache, warum sind Ihnen von den in Österreich lebenden Menschen mit Migrationshintergrund gerade die Serben so ans Herz gewachsen?
Strache: Blöde Frage: Weil sie die meisten sind.

profil: Was war als Kind Ihr Lieblingsspielzeug?
Strache: Meine Negerpuppe.

profil: Was denken Sie sich, wenn Sie in einem dampfenden Bierzelt vor einer grölenden Menge stehen – also Ihrer absoluten Kernwählerschaft?
Strache: Dasselbe wie die: nix.

profil: Damals im Wald bei den Wehrsportspielen – waren Sie da eigentlich gut?
Strache: Sagen wir so: Wenn ich um 50 Jahre früher geboren wäre, dann wäre der Krieg nicht unentschieden ausgegangen.

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profil: Herr Vizekanzler, bei jedem Ihrer öffentlichen Auftritte spürt man, wie unwohl Sie sich in Wirklichkeit im Scheinwerferlicht fühlen. Wären Sie nicht doch eher ein Mann für die zweite Reihe?
Spindelegger: Nein. Das wäre ja immer noch viel zu weit vorn.

profil: Leiden Sie manchmal unter Albträumen?
Spindelegger: Schon. Aber nie, wenn vorher eine ÖVP-Parteivorstandssitzung war. Dann genieße ich sie.

profil:
Von wem stammen die Zitate „Es kann nur einen geben“, „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen – aber ein riesiger Sprung für die Menschheit“ und „Der Staat bin ich!“?
Spindelegger: Erwin Pröll, Erwin Pröll und Erwin Pröll.

profil: Welche Frage wurde Ihnen noch nie gestellt?
Spindelegger: Zu dir oder zu mir?

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profil: Herr Bundeskanzler, Sie werden ziemlich oft als intellektuelles Leichtgewicht dargestellt. Stört Sie das?
Faymann: Überhaupt nicht. Dazu müsste ich ja zuerst einmal wissen, was „intellektuell“ bedeutet.

profil: Was ist Ihre Lieblingssportart?
Faymann: Abwarten und Tee trinken.

profil: Angelina Jolie oder Scarlett Johansson?
Faymann: Waltraud Haas.

profil: Sie möchten also jetzt noch einmal fünf Jahre Bundeskanzler sein. Und dann?
Faymann: Hochbezahlter Starredner bei den exklusivsten internationalen Events … Ha! Des hätten S’ ma jetzt fast abkauft, was? Kleines Scherzerl! Also i bin so bodenständig, dass i dann einfach des sein will, was jeder andere Wiener Sozi mit 58 auch is: Pensionist.

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