© Walter Wobrazek

Österreich
10/02/2017

Rainer Nikowitz: Mininister

Angesichts der Ministerliste, die für den – wahrscheinlichen – Fall einer FPÖ-Regierungsbeteiligung kursiert, sollte einem nicht bang werden. Panik wäre passender.

von Rainer Nikowitz

Strache: Also: Der Norbert außen, der Harald innen. Der Herbert wird sozial … Vilimsky: Zum erschten Mal in dein Leben, was Herbert? Kickl: I hab mi bitte scho immer für die Schwachen eingsetzt. Sonst wärst du scho längst nimmer bei uns. Strache: … der andere Harald kriegt die Justiz. Stefan: Jawoll! Und dann werden glei amoi alle Strafen verdoppelt. Außer die für Wiederbetätigung. Strache: Hört, hört! Und was werdet’s ihr als Erstes machen, wenn ihr dann alle Minister seid’s? Also i für meinen Teil forder a Richtlinienkompetenz für den Vizekanzler. Hofer: I fahr nach Russland. Über Ungarn und Polen. Vilimsky: I zerreiß zerscht alle meine offenen Strafzettel und schiaß mi dann selber mit an Taser nieder. Kickl: Und i schreib an Zweizeiler und häng eam an die Fassad vom Ministe­rium: „Früher war es hier viel dröger – als noch da saß Alois Stöger!“ Gudenus: Aber was is eigentlich mit mir? I will a endlich was werden. Strache: Geh, dos hamma doch scho besprochen, Joschi. Gudenus: I weiß. Aber wenn i selbst für FPÖ-Verhältnisse unterqualifiziert bin – was is dann mit dem Vilimsky, ha? Kickl: Dann wirst halt Staatssekretär. Is a was Schönes. Gudenus: Ja, aber für was denn? Kickl: Verteidigung? Gudenus: Wenn, dann nur als Minister. Strache: Hmm … Familie? Kondomsteuer und so? Also, außer für Moslems. Gudenus: Fad. Vilimsky: Frauen! Kickl: Na schau! Und da sagt’s ihr, dem Harald fallt nie was Supriges ein!

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