© Udo Titz

Österreich
03/28/2020

Rainer Nikowitz: Rat auf Draht

Die FPÖ fordert hartnäckig, in die Bewältigung der Krise eingebunden zu werden, kritisiert vor allem den Gesundheitsminister. Der bräuchte ja auch wirklich Hilfe.

von Rainer Nikowitz

Hartinger-Klein: Grüsssie, Herr … Nachfolger. Hier wär die Vorgängerin. Anschober: Wer?

Hartinger-Klein: No die Expertin, die Ihnen Ihr Ressort in so tadellosem Zustand hinterlassen hat. Anschober: Die Putzfrau?

Hartinger-Klein: Äh …, gut. Ich geb Ihnen noch einen kleinen Hinweis: „Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Na sorry, die Wirtschaft schafft die Arbeit. Bitte merkt’s euch das einmal!“ Na? Anschober: Jössas.

Hartinger-Klein: Das is net nötig.Beate tut’s auch. Du bist der Rudi, oder? Anschober: Hörn S’, es is ja schön, dass Sie angrufen ham, aber i hab echt ganz schön was um die Ohren im Moment, und i müsst jetzt …

Und die Mindestsicherung! Die ghört jetzt runter. Weil wir sie ja jetzt bald zwischen no viel mehr Leut aufteilen müssen.

Hartinger-Klein: Sie müssen jetzt unbedingt des Rauchverbot in der Gastronomie wieder aufheben! Anschober: Was?

Hartinger-Klein: Na ja, die armen Wirte wissen im Moment ja net, was sie machen sollen. Da würd ihnen des sicher eine Erleichterung sein. Anschober: Also, i weiß net recht …

Hartinger-Klein: Außerdem brauch ma jetzt dringend den 12-Stunden-Tag auch im Homeoffice! Anschober: Des is im Moment möglicherweise net unser größtes …

Hartinger-Klein: Und die Mindestsicherung! Die ghört jetzt runter. Weil wir sie ja jetzt bald zwischen no viel mehr Leut aufteilen müssen. Und von 150 Euro im Monat kann ma ja tadellos … Hallo? Haaallooo! Aufglegt. Es is ein Wahnsinn! Hört diese Ausgrenzung nicht einmal jetzt auf?

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