© Walter Wobrazek

Österreich
04/02/2017

Rainer Nikowitz: Shop till you drop

Beim Verkaufsgespräch zwischen Darth Vader Lopatka und NEOS-Flüchtling Christoph Vavrik war schnell klar: Da haben sich zwei gefunden.

von Rainer Nikowitz

Lopatka: Ich muss vorher auf Nummer sicher gehen. Wegen der gleichen Wellenlänge, du verstehst? Vavrik: Ich hab geschrieben, dass Schwule abartig sind. Reicht das nicht? Lopatka: Nein. Da musst du schon noch mehr moralische Grundfestigkeit beweisen. Vavrik: Ich war in Wirklichkeit immer schon schwarz und werde auch in Zukunft immer schwarz bleiben, oh Gebieter! Niemals werde ich den Klubzwang infrage stellen oder bei einer wichtigen Abstimmung aufs Klo verschwinden. Lopatka: Das ist ein Anfang. Wie stehst du weiters zu den Begriffen Anstand und Ehrgefühl? Vavrik: Kommt drauf an, wer fragt. Lopatka: Ich. Vavrik: Gut. In dem Fall sag ich: Scheiß drauf! Lopatka: Ausgezeichnet! Jetzt könnte man aber meinen, dein NEOS-Mandat gehöre mangels Persönlichkeitswahlrecht eigentlich gar nicht so wirklich dir, sondern denen. Was sagst du darauf? Vavrik: Kommt wieder drauf an, wer fragt. Lopatka: Variante eins: irgendein Schmierfink. Vavrik: Dann fasel ich was vom Prinzip des freien Mandats. Lopatka: Variante zwei: ich. Vavrik: Dann sag ich: 8700 Euro, Oida! Lopatka: Beeindruckend. Ich muss schon sagen, besser als du war beim Vorstellungsgespräch nur der Marcus Franz. Ewig schad, dass der wieder weg ist. Vavrik: Ja. Ist ein interessanter Typ. Lopatka: Aber jetzt kommt die wichtigste Frage von allen: Was ist deine erste Assoziation zu dem Wort „Sozi“? Vavrik: Akuter Brechreiz, nässender Ausschlag, blutende Hämorrhoiden. Lopatka: Komm in meine Arme!

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