Regierung co-finanziert „Rat auf Draht“

Im viel kritisierten Regierungs­programm gibt es durchaus auch erfreuliche Fundstücke.

So hat die Regierung zugesagt, die bisher nur vom ORF betriebene Notrufnummer „Rat auf Draht“ mitzufinanzieren. Der ORF wird das Krisentelefon für Eltern und Kinder mit Problemen wegen seines Sparprogramms künftig gemeinsam mit den SOS Kinderdörfern betreiben. Durch die von „Licht ins Dunkel“-Chefin Sissy ­Mayerhoffer erzielte Aufnahme ins Regierungsprogramm dürfte nun die Finanzierung gesichert sein. In den 25 Jahren seiner Existenz gab es via „Rat auf Draht“-Telefon rund 2,5 Millionen Beratungsgespräche für gestresste Familien. Die Nummer (147) ist rund um die Uhr erreichbar. ­Zusätzlich wird seit 1. Oktober 2012 auch eine Hotline für vermisste ­Kinder betrieben.