Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)
Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)

© APA/GEORG HOCHMUTH

Österreich
03/17/2018

Die profil-Titelgeschichte: 100 Tage Schwarz-Blau

Die neue Regierung ist seit knapp 100 Tagen im Amt. Wodurch sie auffiel, wo sie enttäuschte, wer von ihr profitiert, und wer das Nachsehen hat: Eine erste Bilanz in sechs Thesen.

von Rosemarie Schwaiger

Die Termine sind schon fixiert. Kommende Woche werden Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wieder, wie zum Koalitionsstart, im Doppelpack ausrücken und Serieninterviews geben. Und die ersten 100 Regierungstage in den höchsten Tönen loben, was sonst – während die Opposition zu vernichtender Kritik ansetzen wird, was sonst. Das Urteil in der großen profil-Umfrage fällt durchwachsen aus: Mit „Befriedigend“ gibt es für die bisherige Regierungsarbeit nur mittelmäßige Noten. Mit 69 Prozent glaubt eine satte Zwei-Drittel-Mehrheit, von den Maßnahmen eher oder überhaupt nicht zu profitieren. Der FPÖ-Beitrag zur Regierungsarbeit wird kritisch bewertet, die Strache-Partei sackt leicht ab, der Glanz von Sebastian Kurz schwindet ein wenig. Und sonst? Sechs Thesen zu den ersten 100 Tagen.

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