Kanzlerfrage: Kern dominant – gute Werte für Kurz

Bundeskanzler Christian Kern

Bundeskanzler Christian Kern

Sonntagsfrage: FPÖ 31%, SPÖ 29%, ÖVP 22% – Abstand kleiner – Mehrheit gegen vorgezogene Wahlen

Wie profil in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, behält Bundeskanzler Christian Kern seine dominante Position in der Kanzlerfrage. 39% der Befragten würden den SPÖ-Chef direkt zum Kanzler wählen, das sind zwar 3% weniger als im Februar, aber deutlich mehr als für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (17%). Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Umfrage kommt ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner auf 10%.

FPÖ mit 31% vor der SPÖ

In der Sonntagsfrage liegt die FPÖ mit 31% weiter vor der SPÖ (29%), die ÖVP legt 2 Prozentpunkte zu und kommt auf 22%. Damit wird der Abstand zwischen den drei Parteien gegenüber dem Vormonat kleiner. Die Grünen legen 1 Prozentpunkt auf 12% zu, während die Neos von 6% auf 5% absanken. Die Frage, ob SPÖ und ÖVP mit ihrer restriktiven Politik der FPÖ das Wasser abgraben, beantworten 45% mit „ja“ und ebenso viele mit „nein“.

Würde Sebastian Kurz für die ÖVP als Spitzenkandidat antreten, würde das Spektrum neu aufgemischt: 22% der Befragten würden „ganz sicher“ und 26% „eher ja“ die ÖVP wählen. Allerdings sehnen die wenigsten rasche Wahlen herbei: Eine große Mehrheit von 70% der Befragten sagt, die Koalition soll bis Herbst 2018 weiterarbeiten.

Methode: Telefonische Befragung
Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren
Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: ± 4,4 Prozentpunkte
Sample: n=500 Befragte
Feldarbeit: 13. bis 16. März 2017