Umfrage: Neos am fairsten, FPÖ am unfairsten

Die Neos (im Bild Helmut Brandstätter und Beate Meinl-Reisinger) werden von den Österreichern als "fairste" Partei eingeschätzt.

Die Neos (im Bild Helmut Brandstätter und Beate Meinl-Reisinger) werden von den Österreichern als "fairste" Partei eingeschätzt.

Befragt nach korrektem Verhalten im Wahlkampf sehen Österreicher die SPÖ hinter der ÖVP / Grüne auf Platz 2.

Wie profil in seiner kommenden Ausgabe berichtet, halten die Österreicher die Neos für die fairste, die FPÖ für die unfairste Partei. Auf Platz zwei Folgen die Grünen, gefolgt von ÖVP und SPÖ. Die Liste Jetzt landet auf dem vorletzten Platz. Fast 60 Prozent sagen, die Neos seien im laufenden Wahlkampf sehr oder eher fair, 54 Prozent schätzen die Grünen so ein. Der Rest hält die Parteien für eher unfair, sehr unfair oder macht keine Angaben. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Unique research hervor.

Fragestellung: Bitte beurteilen Sie, wie fair sich die einzelnen Parteien im anlaufenden Wahlkampf verhalten.

Der ÖVP schreiben nur 46 Prozent mehrheitlich korrekte Methoden zu, der SPÖ 39 Prozent. Hier dürfte die Affäre um den SPÖ-Wahlkampfberater Tal Silberstein aus dem Jahr 2017 nachwirken. Die FPÖ landet nach der Ibiza-Affäre mit 33 Fairness-Prozentpunkten auf dem letzten Platz.

Methode: Online-Befragung
Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren
Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: ±4,4 Prozentpunkte
Sample: n = 500 Befragte
Feldarbeit: 28. bis 2. August 2019