Umfrage: Norbert Hofer hat im Wahlkampf am meisten positiv überrascht

Alexander Van der Bellen, Rudolf Hundstorfer, Richard Lugner, Norbert Hofer, Irmgard Griss und Andreas Khol vor Beginn der ORF-Elefantenrunde mit allen Präsidentschaftskandidaten

Alexander Van der Bellen, Rudolf Hundstorfer, Richard Lugner, Norbert Hofer, Irmgard Griss und Andreas Khol vor Beginn der ORF-Elefantenrunde mit allen Präsidentschaftskandidaten

68% der Österreicher wünschen, dass sich Bundespräsident stärker in Tagespolitik einmischt.

68% der Österreicher befürworten, dass sich der nächste Bundespräsident aktiver als Heinz Fischer in die Tagespolitik einbringen soll. 31% lehnen dies ab. 54% der Befragten halten es laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Umfrage für unwichtig, dass der nächste Bundespräsident einer Regierungspartei angehört, 45 Prozent halten an dieser Tradition fest.

Richard Lugner fiel negativ auf

Befragt, welcher Kandidat oder welche Kandidatin im Wahlkampf negativ auffiel, führt – bei Mehrfachnennungen – Richard Lugner mit 37% vor Alexander Van der Bellen (18%) und Norbert Hofer (14%). Am meisten positiv überrascht hat im Wahlkampf Norbert Hofer (28%) vor Irmgard Griss (22%) und Van der Bellen (16%). Auf die Frage nach den Hauptinformationsquellen im Wahlkampf nannten 44% das Fernsehen, 25% die Printmedien.

Methode: Telefonische Befragung
Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren
Max. Schwankungsbreite der
Ergebnisse: +/- 4,4 Prozentpunkte
Sample: n=500 Befragte
Feldarbeit: 11. bis 20. April 2016