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Fotogeschichte der Woche
06/10/2021

Wien nicht mehr lebenswerteste Stadt der Welt

Wien erreichte im "Economist"-Ranking pandemiebedingt nur Platz zwölf. Auf Social Media wird der Rangverlust sch(m)erzhaft angenommen.

von Ida Wührer

Wien verlor durch Corona beim "Economist Intelligence Unit Ranking" (EIU) 2021 den Titel als lebenswerteste Stadt und rutschte auf den zwölften Platz zurück.

Neuseelands Hafenstadt Auckland und Adelaide in Australien konnten sich als Krisengewinner der Pandemie den ersten und dritten Platz sichern. Den zweiten Platz erhielt die japanische Stadt Osaka.

Die Pandemie hat im "Global Liveability Ranking" zu einem globalen Einbruch der Lebensqualität geführt. Davon besonders betroffen waren die europäischen Metropolen, wo die Auswirkungen in Form von Lockdowns oder Belastungen des Gesundheitssystems vergleichsweise größer waren als anderswo.

Beim Sieger Auckland wurde der "erfolgreiche Ansatz bei der Eindämmung der Covid-19-Pandemie" hervorgehoben, der den Weg an die Spitze ermöglichte, wie es am Mittwoch in einer Aussendung der EIU hieß.

Acht der zehn größten Rückgänge im Ranking betrafen so europäische Städte. Die zwei Städte Europas, die es unter die ersten zehn schafften, sind Zürich auf dem siebenten und Genf auf dem achten Platz.

Bewertet werden Gesundheitssystem, Bildung, Kultur und Infrastruktur, ebenso wie soziale Sicherheit, politische Stabilität und die Kriminalitätsrate.

Auf Twitter wurde an sarkastischen Kommentaren zum verlorenen ersten Platz nicht gespart:

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